Wer hat Angst.de

Emotionen

Angst ist eine der urtümlichsten Emotionen. Sie ist ein Schutzmechanismus vor Gefahren, treibt den Körper in Bruchteilen einer Sekunde auf Höchstleistungen, lässt ihn reagieren oder erstarren. Evolutionsbedingt steckt die Angst in jedem tierischen Lebewesen der Erde. Dabei dient sie nicht nur als Schutzmechanismus, sondern hat sehr wohl auch als Triebfeder zur Weiterentwicklung beigetragen. Beutetiere haben aufgrund natürlicher Feinde bestimmte anatomische Besonderheiten ausgebildet: Seien es kräftige Beinmuskeln zur Flucht oder gute Augen, eine hervorragende Nase und ein perfekter Hör- und Tastsinn. Auch dass der Mensch den aufrechten Gang erlernt hat, könnte mit dem Urgefühl zusammenhängen: Wer aufrecht geht, hat alles besser im Blick. Zumindest, wenn seine Augen so angeordnet sind, wie bei uns.
Die Angst ist also prinzipiell ein positives Gefühl. Doch wie kommt es dazu, dass sie Menschen einschränkt? Dass sie wie aus dem Nichts ohne Grund auftaucht und Menschen Lebensqualität nimmt? Was macht sie letztlich zur Krankheit?

Um diese Fragen zu beantworten, sollten wir uns zunächst einmal anschauen, wie Angst eigentlich wirkt. Dann steht die Frage im Raum, was angemessene von unangemessener Angst unterscheidet. Eine Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist, denn das Angstempfinden bleibt auch ein Stück weit subjektiv.

Mit Hilfe der Antworten auf diese Fragen können wir schließlich der Frage nachgehen, wie man krankhafte Angst in den Griff bekommen kann. Und wie man vielleicht sogar einen Nutzen aus dieser Erkrankung ziehen kann.

Also dann...
Los gehts!
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