und

Yin und Yang

oder auch...

Anspannung und Entspannung


Ein Mensch kann nicht nur auf Hochtouren laufen. Er muss auch einmal zurückschalten - selbst ein nicht Angstkranker.
Jemand, der jedoch unter einer Phobie leidet, ist oftmals sehr überreizt - speziell, wenn es sich um Angststörungen handelt, deren Ursache sich nicht wirklich aus dem Leben verbannen lässt.

Wer beispielsweise im 15. Stockwerk wohnt, gleichzeitig jedoch Höhen- und Fahrstuhlangst hat, hat ein schweres Los gezogen. Er muss sich entspannen.

Hierzu gibt es einige Möglichkeiten, die ich hier kurz aufzeigen möchte. Welche bei Ihnen am besten wirkt, sollten Sie selbst herausfinden. Probieren Sie es einfach aus!

Aber Vorsicht - es steckt mehr hinter Meditation, Yoga, Autogenem Training und Progressiver Muskelentspannung, als Sie glauben!
Sie können beispielsweise Ihren Pulsschlag während einer Entspannungsübung von einen "angstrasenden", neunzig Schläge hämmernden zu einem ruhigen Puls von 60 Schlägen in der Minute verlangsamen - beispielsweise innerhalb 10 Minuten Autogenem Training!

Vor allem aber können Sie mit Hilfe der verschiedenen Entspannungstechniken einen Mechanismus in Ihrem Unterbewusstsein entwickeln, den Sie jederzeit nutzen können.
In Stresssituationen können Sie auf diese Weise eine Art Schalter umlegen, einen Gang herunterschalten.
Das ist die Nachhaltigkeit der Übungen.

Hier finden Sie die verschiedenen Entspannungsübungen. Klicken Sie auf einen Begriff und folgen Sie mir in die Welt der Ruhe und Entspanntheit. Ins Yang des Lebens!


Autogenes Training

Tai Chi

Meditation

Yoga

Progressive Muskelentspannung


AUTOGENES TRAINING
Das Autogene Training funktioniert in einer Art von Autosuggestion.
Sie geben ihrem Körper Botschaften ins Unterbewusstsein. Durch kontinuierliche Übung werden diese in Ihrem Innern verankert und sie verinnerlichen diese wahrlich.


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Als kleines Beispiel:
Legen Sie sich hin - auf den Boden, ein Bett oder ein sonstiges Möbel.
Wichtig ist jedoch, dass Sie entspannt liegen können, ohne sich dabei unwohl zu fühlen oder sich bewegen zu müssen.

Haben sie eine Position Ihrer Wahl eingenommen, dann schließen Sie Ihre Augen. Ganz sanft!
Achten Sie darauf, dass Ihr Gesicht entspannt ist, der Kieferbereich und die Zunge nicht verkrampft.
Und nun achten Sie einmal ausschließlich auf Ihre Atmung.
Etwas, das normalerweise vollkommen von selbst geschieht, soll nun einmal Ihre volle Aufmerksamkeit erhalten

Haben Sie schon bemerkt, wo Sie atmen?
Achten Sie nun einmal darauf. Prüfen Sie, wo der Atemstrom fließt.
Atmen sie durch den Bauch? Oder atmen sie über den Brustkorb?
Unsere Gefühlslage ist maßgeblich an unserer Atemweise beteiligt.
Versuchen Sie nun einmal bewusst durch den Bauch zu atmen.
Achten Sie darauf, wie sich der Bauch beim Einatmen hebt, beim Ausatmen sinkt er wieder tief in sich zusammen.
Folgen sie dieser Atembewegung. Legen Sie Ihre Hände vollkommen entspannt auf den Bauch und fühlen Sie, wie die Atemluft in Ihnen strömt.
Wie sie den Bauch bewegt.

Ganz still und leise fließt der Atem durch Ihren Körper, wie der Wind durch das Laub eines Waldes.
Verharren Sie nun für einen Moment in dieser entspannten Haltung.
Verfolgen Sie den Atemstrom, der Ihren Bauch anhebt und ihn wieder sinken lässt, wie der Mond die Gezeiten des Meeres.
Nehmen Sie sich Zeit, einmal in Ruhe Ihren Atem zu erleben.


(etwa eine Minute volle Konzentration auf den Atem)


Sie haben den Atem verfolgt, den ruhigen Atem in Ihrem Bauch.
Runzeln Sie nun einmal Ihre Stirn, pressen Sie den Unterkiefer auf den Oberkiefer. Und achten Sie dabei, wohin Ihr Atemstrom fließt.

Finden Sie ihn noch immer im Bauch?
Sie werden feststellen, dass Ihre Atmung gewandert ist.
Ihre Atmung ist gewandert in den Brustkorb.
Dieser hebt und senkt sich nun.

Lassen Sie die Anspannung wieder weichen.
Sie werden feststellen, dass der Atemstrom wieder seinen ursprünglichen Weg gefunden hat - durch den Bauch.

Öffnen Sie nun wieder Ihre Augen, atmen sie tief ein und strecken Sie sich. Sie sind wieder ganz wach und voll da!


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Sie haben erkannt, dass sich Anspannungen in Ihnen auf Ihr Gesicht niederschlagen, auf Ihren Rücken und Ihre Muskeln.
Und, dass deren Verspannungen wiederum die Atmung beeinflussen. Sie beeinflussen, wo es in uns atmet.
Im Bauch ist die Ruheatmung, im Brustkorb die Atmung, die beim Sport und bei Anstrengungen benötigt wird.


Die Atemübung ist eine wichtige Grundübung beim Autogenen Training.
Am besten, Sie kaufen sich eine CD oder eine Kassette, die Sie im Fachhandel erwerben können.
Gehen Sie die Sache ruhig und nicht verbissen an. Alles braucht seine Zeit! Sie vor allem brauchen Zeit!
Den größten Fehler, den Sie begehen können - beim Autogenen Training, wie auch bei allen anderen Entspannungsübungen, ist, dass sie ungeduldig und verbissen versuchen, den vollen Erfolg zu erreichen.
Doch seien Sie versichert - der Erfolg stellt sich ganz von selbst ein, wenn man nicht versucht, ihn zu erzwingen.
Nehmen Sie sich Zeit. Übung macht den Meister.
Und in der Ruhe liegt die Kraft!
Führen Sie völlig ohne Erwartung die Übungen aus.
Dies sind die besten Voraussetzungen für einen vollen Erfolg!



TAI CHI

Tai chi ist eine ganz besondere Art der Entspannung, die zugleich auch der körperlichen Beweglichkeit dient.
Atemtechnik und Körperbewegung werden hierbei kombiniert. Sanfte und ruhige Bewegungsabläfe sorgen für eine unglaubliche Entspannung. Auf Dauer trainiert kann man mit dieser Technik auch Verspannungen und Disharmonien im Körper auflösen.
Die Entspannungsübungen entstammen übrigens wie so oft dem Asiatischen und sind eng verbunden mit der chinesischen Vorstellung von Yin und Yang.

Die Technik und einzelne Bewegungsabläufe genau zu umschreiben ist ungeeignet - man muss es gesehen haben und dabei einer Anleitung folgen. Meine Empfehlung hierzu:
Die DVD "tai chi und qigong, mit Young-ho kim und tao-trainer Robert Stooß"


MEDITATION Die Meditation entstammt ursprünglich religiösen Ritualen. Man sucht Klarheit in seinem Denken durch das Anwenden verschiedener Techniken. Die Meditation entstammt dabei nicht nur dem fernöstlichen Kulturkreis (am bekanntesten die buddhistische Meditation) Auch im europäischen Kulturkreis sind Meditationsübungen nicht unbekannt. In christlichen Klöstern wurden im Laufe der Jahrhunderte ebensolche Übungen entwickelt.
Die buddhistische Lehre hat sehr viele Übungsarten hervorgebracht. Der Buddah war übrigens im gewissen Sinn kein Heiliger. Das Wort Buddah bedeutet einzig "Der Erleuchtete" und jeder kann ein solcher werden, wenn er beispielsweise mit Hilfe der Meditation die Antworten zu seinen Fragen findet.
Wie dem auch sei ist es die Vipassana - die Meditation zur Achtsamkeit - welche am weitesten verbreitet ist. Sie hat Parallelen zum autogenen Training, denn man konzentriert sich dabei auf bestimmte Reize und lässt andere wiederum außen vor.
Es gibt jedoch einen großen Unterschied. Das Autogene Training hat als Ziel, sich zu entspannen. Die Meditation hat als Ziel, Klarheit zu erlangen und jeden Moment bewusst zu erleben.
Das Ziel der buddhistischen Meditation, ist es, das "Dharma" zu erlangen. Dies ist die so genannte universelle Wahrheit.
Das Dharma lehrt zunächst, dass alles im Wandel begriffen ist. Das Leben bedeutet einen beständigen Wandel. Es zeigt dadurch auf, dass es eigentlich sinnlos ist, sich an den Dingen festzuklammern und zu versuchen, eine Seifenblase festzuhalten.

Lassen Sie mich dies an einem Beispiel festmachen. Sie sehen sich in einer ausweglosen Situation und glauben, dass sich nichts mehr ändern lässt. Ist es dann nicht sinnvoll, sich einfach die Wolken anzuschauen, die schwarz aufziehen, die Sonne verdecken, die Sonne verdecken und dann ihre nasse Fracht abladen, vorüberziehen und den Blick zur Sonne wieder frei geben.
Ist es nicht gut zu wissen, dass man an Situationen, an denen man nichts ändern kann, auch nicht krampfhaft versuchen sollte, etwas zu ändern, da die Änderung ohnehin geschieht?
Die Meditation lehrt zugleich, wie man durch ein bewusstes Dasein das Leben wirklich bewusst wahrnehmen und leben kann. - Wie wir uns als Ruhepol im reißenden Fluss des Lebens wiederfinden können.

Zur Meditationspraxis sei Folgendes gesagt:
- Übung macht den Meister! Bleiben Sie immer am Ball, denn je öfter Sie üben, desto schneller wird sich der Erfolg einstellen und intensivieren.
- Üben Sie eventuell in der Gruppe oder einem Lehrer.
Kaufen sie sich Fachliteratur und ggf. eine Übungs-CD. Zu empfehlen ist hier besonders "Meditation für Anfänger" von Jack Kornfield.
Es gibt mehrere Arten der Meditation. Wählen Sie eine bequeme aber zugleich auch wachsame Position. Setzen Sie sich z.B. im "Schneidersitz" auf ein Kissen. Es ist jedoch wichtig, dass Sie nicht dabei einschlafen.
Beginnen Sie nun am besten damit, die Augen zu schließebn und sich voll auf Ihren Atem zu konzentrieren. Verfolgen Sie den Atemstrom mit den Gedanken und achten sie darauf, dass Sie gedanklich nicht abschweifen. Nur der Atem ist wichtig.
Fahren Sie dann fort, indem Sie sich auf Ihr körperliches Empfinden konzentrieren. Ein Sinneseindruck z.B. Achten Sie darauf, was in Ihrem Körper vorgeht und geben Sie ihm einen Namen. Wenn Sie beispielsweise Kopfschmerzen haben, dann erleben Sie diesen Schmerz bewusst. Juckt Ihnen die Nase, achten Sie auch auf diese Empfindung bewusst. Es gibt an sich keine schlechte Empfindung während der Meditation, die es - wie im wahren Leben viel zu oft - zu unterdrücken gilt. Sie werden bemerken, wie intensiv körperliches Empfinden sein kann und so auch eine Mölichkeit finden, ein positives Empfinden stärker und ein negatives Empfinden schwächer wahrzunehmen.

Dies sollte ein Anfang sein und eine Möglichkeit, in die Meditation "hineinzuschnuppern". Wenn Sie weiterführende Informationen suchen, finden Sie im Fachhandel sicherlich das passende Buch dazu.
Viel Erfolg!


Liebe Leserin, lieber Leser! Dieser Teil meiner Webseite ist noch in Bearbeitung. Bitte haben Sie noch etwas Geduld - ich freue mich über Ihr Verständnis und darüber, wenn Sie später noch einmal hier vorbeischauen.
Herzlichen Dank!

YOGA


PROGRESSIVE MUSKELENTSPANNUNG



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