Wer rastet, der rostet!

...in allem steckt nur ein Stück der Wahrheit...

Na was denn nun - fragen Sie sich? Rostet man nun, wenn man rastet, oder nicht?
Und was hat das vor allem mit der Angstbewältigung zu tun?

Zur ersten Frage sei gesagt, dass eine Ballance existieren muss. Anspannung und Entspannung müssen sich die Waage halten.

Wie Sie sich entspannen können, sehen Sie hier

Doch hier soll es um Sport gehen.
Vor allem sportlichen Ehrgeiz sollte zunächst stehen, dass man sich gesund fühlt und gegebenenfalls dies auch durch einen Arzt abklären lässt.
Und vor allem sollte direkt vor dem Ehrgeiz der Spass stehen, den Sport einfach machen sollte!
Ist dies geklärt, kann es los gehen - im wahrsten Sinne des Wortes...!

Nachfolgend finden Sie hier einige Sportarten, mit denen ich schon gute Erfahrungen gemacht habe - zuletzt das Laufen!
Daher beginne ich auch mit diesem. Mit dem schnellen Gang...!

Es gibt unterschiedliche Arten zu laufen.
Lockeres Schleichen ohne jegliche Anstrengung, schnelleres Gehen, Walken, Powerwalken, Joggen und am Ende dann auch der Marathon.

Doch so weit muss es eigentlich anfangs nicht gehen.(die richtige Auswahl von Laufstrecke, Geschwindigkeit und jeweiliger Art hängt von Ihrem Konditionsgrad ab.)
Daher: Schalten Sie im Zweifel einen Gang herunter und denken Sie immer daran:
Der Sport dient dazu, Ihnen Spaß zu machen und innere Spannungen abzubauen. Daher sollten Sie sich in keinem Fall überanstrengen!
Folge wäre nämlich entweder eine Sportverletzung oder aber einfach nur Frust! Übermäßiger Ehrgeiz ist daher Fehl am Platze!
Hier nun die Erklärung der Technik des Walkens.
Im Zweifel, bei Beschwerden oder, wenn Sie sich unsicher sind, wenden Sie sich an einen Sportfachmann. Es werden auch Kurse angeboten und im Handel ist Fachliteratur erhältlich.
Nun aber gut! Folgen Sie mir in die Welt des Laufens!


Walken gehört zu den entspannteren Gangarten. Man rennt nicht, man geht nur schnell.
Dabei ist darauf zu achten, dass der Maximalpuls erreicht wird, um einen Trainingseffekt zu erzielen.
Berechnung: 220 minus Lebensalter und davon 65 - 75 %
Ergibt bei einem 20-jährigen einen Maximalpuls von 200. Davon 65 % ergibt einen optimalen Trainingspuls von 130

Nötige Ausstattung:

- Gute Laufschuhe
- angepasste Kleidung
- (evtl.) Pulsmesser
- (evtl.) Laufstöcke bei NORDIC-WALKING

Ein Pulsmesser ist sinnvoll.
Sie können sich aber auch beim Training nach der Atmung richten.
SIE SOLLTEN BEIM WALKEN NICHT AUßER ATEM KOMMEN, sondern sich mit einem Laufpartner noch ohne Mühe unterhalten können!

DIE TECHNIK:
- Körper gerade halten, darauf achten, dass kein Hohlkreuz entsteht!
- Der Schritt muss nach vorne gerichtet sein! Darauf achten, dass die Fußspitzen nicht zur Seite zeigen.
- Dabei die Unterarme etwa im Winkel von 45 ° zum Oberarm halten, als hätte man Gehstöcke in den Händen und würde sich mit diesen abstützen (für Anfänger ist daher auch das Nordic-Walking interessant, da die Stöcke, die man in den Händen hält, zur automatisch richtigen Gehweise beitragen.)

- Lassen Sie die Arme nicht nur in den Schultern schwingen, sondern achten Sie darauf, dass die Bewegung sich auch in den Rücken zwischen die Schulterblätter überträgt. - Das Gehen selbst: Lassen Sie den Fuß abrollen!
Das heißt:
- Auf der Ferse aufsetzen,
- über den gesamten Fuß abrollen,
- mit den großen Zeh abstoßen.

Das ist die Technik!
Seien Sie nicht enttäuscht, wenn es am Anfang etwas hapert.
Das ist vollkommen normal. Doch Sie werden sehr schnell in den Rhytmus kommen.
Wenn Schmerzen auftreten, ist es wahrscheinlich, dass Sie an Ihrer Technik noch arbeiten müssen. Sprechen Sie dann im Zweifel mit einem Fachmann.

Um dem vorzubeugen achten Sie in jedem Fall auf die Auswahl des richtigen Geländes!
Bei Untrainierten gilt:
- Keine Steigung!
- Glatter Alphalt, besser stabiler Waldweg
- Laufen Sie nicht zu lange! 30 Minuten sind absolut ausreichend für einen Untrainierten.
- Nach dem Training sollten Sie auch Dehnungsübungen durchführen - an Bein- und Rückenmuskulatur. Nähere Infos hierzu bietet Fachliteratur, die es in jeder gut sortierten Buchhandlung gibt. Es gibt auch Kurse von Sportvereinen, Apotheken oder Laufvereinigungen.

Aber eines sei noch gesagt, was den Einsatz zum Ausgleich bei psychischen Erkrankungen betrifft.
Laufen Sie nicht, um "in" zu sein.
Laufen Sie und lassen Sie dabei Ihre Gedanken schweifen.
Auf diese Art können Sie Ihren Kopf frei bekommen - sei es bei Angstattacken oder auch bei einer Depression.

Glauben Sie es einem steten Sportmuffel, der noch nie gerne Sport getrieben hat und der heute fast süchtig ist nach dem täglichen Lauf in freier Natur und der Freiheit, alles hinter sich zu lassen und wieder zu sich selbst zu finden.


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